Biber's Bautagebuch

In Warth bricht der Winter ein

Warth, 05.12.2019 –   Der Rohbau steht und ein erheblicher Teil des Bauvorhabens ist geschafft. Damit dieser jedoch bei einer Baupause im Winter keinen Schaden nimmt, muss der Rohbau winterfest gemacht werden.

In der aktuellen Phase werden Mauerkronen mit Folie abgedeckt, damit die Steine sich nicht mit Wasser vollsaugen und  vor Regen und Schnee geschützt sind. So können Schäden vermieden werden, damit der Bau nach der Trockenphase im Winter wie geplant weitergehen kann.

Keller und Erdgeschoss sind fertig und auch das Dach ist bereits vorhanden.  Da die Fenster noch nicht eingebaut sind,  mussten diese und alle weiteren offenen Zugänge  abgedichtet werden, damit weder Regen noch Schnee in den Rohbau eindringen kann. Denn wenn das Wasser wochenlang im Keller steht, saugen sich Boden und Wände voll, was auch zu Schäden an der Bausubstanz führen kann. Ebenso wurden alle Löcher, die für die spätere Verlegung von Rohren und Leitungen angelegt wurden, abgedeckt.
Auch die offenen Mauerkronen wurden mit Folie abgedeckt, da sonst die Steine voll Wasser laufen. Gefriert dieses dann, dehnt es sich aus und es bilden sich Risse im Stein. Außerdem brauchen nasse Mauern lange zum Trocknen, was das Verputzen im Frühjahr verzögern und  zusätzliche Kosten für das Aufstellen von Bautrocknern bedeuten kann.

Die Baustelle wird zu guter Letzt vor Einbruch geschützt. Fenster und Außentüren, werden gut verschlossen. Die  Baustelle wurde mit einem Bauzaun gesichern. So ist wenigstens ein Minimum an Schutz vor Einbruch und Vandalismus gegeben. Herumliegendes Werkzeug sowie Baumaterial wie Zement, Steine und Dämmstoffe wurden besten trocken und diebstahlsicher gelagert. Trotz all unserer Sicherungsmaßnahmen wird es den Winter über regelmäßige Kontrolle vor Ort geben, um den Rohbau vor Schäden zu schützen oder diese einzudämmen.